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Ausländische Bankkonten und Schweizer Steuern: Was der Datenaustausch 2026 für Sie bedeutet

Im Jahr 2026 hat die Schweiz mit 113 Staaten Daten zu rund 4 Millionen Finanzkonten ausgetauscht. Welche Daten übermittelt werden und warum Sie ausländische Konten lückenlos deklarieren sollten.
Im Jahr 2026 hat die Schweiz im Rahmen des automatischen Informationsaustauschs (AIA) Informationen über Finanzkonten mit 113 Ländern ausgetauscht. Georgien, die Republik Moldau und die Ukraine sind neu hinzugekommen. Auch in diesem Jahr fand kein Austausch mit Russland statt.
Rund 9'000 meldepflichtige Finanzinstitute wie Banken, Trusts und Versicherungen erfassten die Daten. Die Schweiz übermittelte Angaben zu rund 4 Millionen Konten an die Partnerstaaten und erhielt ungefähr ebenso viele zurück.
Was wird übermittelt?
Name, Adresse, Ansässigkeitsstaat und Steueridentifikationsnummer
Das meldende Finanzinstitut
Kontosaldo und Kapitalerträge
Was das für Sie bedeutet
Die kantonalen Steuerbehörden nutzen diese Daten, um zu prüfen, ob ausländische Konten in den Steuererklärungen korrekt angegeben wurden. Wenn Sie in der Schweiz wohnen und ein Konto im Ausland haben, kann Ihr Kanton dies automatisch abgleichen. Der AIA gilt in der Schweiz seit dem 1. Januar 2017. Sie sollten daher alle Auslandskonten sowie die daraus resultierenden Erträge lückenlos deklarieren.
Wir prüfen das für Sie
Bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung zeigt Ihnen LIBERTAS, welche Konten und Erträge Sie angeben müssen. Teilen Sie uns alle Ihre Konten im In- und Ausland mit, und wir tragen diese korrekt in Ihre Steuererklärung ein.
Quelle: Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV), Medienmitteilung vom 15. Oktober 2026.